1. Platz beim Loas-Hillclimb & Tiroler Meisterin
13. Mai 2012 / 17:01Der Wettergott war am Samstag, gegen jede Erwartungen, sehr freundlich gestimmt und der Loas Hillclimb konnte unter perfekten Bedingungen stattfinden.
Ich bewältigte die 11,4 Kilometer und 1085 Höhenmeter von Schwaz hinauf zum Gasthof Loas in 56:28 min und konnte mir so den Tagessieg und gleichzeitig auch den Tiroler Meistertitel im Hillclimb sichern.
Das Rennen war eine sehr gute Vorbereitung für die am Donnerstag stattfindende Zeitfahr-Staatsmeisterschaft in Offenhausen (OÖ).
Vielen Dank an Walter Andre www.sportfotos-andre.at für die super Fotos!
Gracia-Orlova
10. Mai 2012 / 8:30Von 25. bis 29. April startete ich mit dem Nationalteam bei der 5-tägigen Gracia-Orlova in Tschechien.
Der 2,2 km Prolog am Mittwochabend war für mich zum Einrollen gedacht, da ich auf diesen kurzen Distanzen keinerlei Chancen auf eine bessere Platzierung habe.
Am Donnerstag ging es dann mit einer hügeligen 1. Etappe los. Vor allem der 1 km lange Zielanstieg kam mir entgegen und ich belegte den 24. Platz, 11 Sekunden hinter der Siegerin Evelin Stevens aus den USA.
Am Freitag stand ein 26 Kilometer langes Zeitfahren auf einem extra für uns gesperrten Autobahnabschnitt am Programm. Ich fühlte mich eigentlich ganz gut, verlor aber trotzdem einige Sekunden gegen die echten Zeitfahrspezialistinnen.
Sehr motiviert startete ich am Samstag zur Königsetappe mit einigen Bergen und einem 1 Kilometer langen und schweren Schlussanstieg. Der längste Berg kam bereits nach 15 Kilometer und das Feld wurde, wie erwartet, schnell auseinandergerissen. Ich war in einer kleinen Gruppe und war mir eigentlich ziemlich sicher, dass wir in der langen Abfahrt wieder zur ersten Gruppe aufschließen werden, da einzelne Fahrerinnen immer in Sichtweite waren. Dem war dann aber leider nicht so und ich beendete das Rennen in der zweiten Gruppe. Als kleiner Trost und Beweis dafür, dass mir der Zielanstieg eigentlich sehr entgegengekommen wäre, fuhr ich als Erste aus meiner Gruppe über die Ziellinie. Gesamt belegte ich auf dieser Etappe den 34. Platz.
Am letzten Tag kam ich auf dem schnellen Rundkurs mit dem Hauptfeld ins Ziel.
Im Gesamtklassement belegte ich den 49. Platz.
Auch wenn diesmal keine wirkliche Top-Platzierung drinnen war, merke ich, dass meine Form von Rennen zu Rennen besser wird.
Nächstes Wochenende starte ich bei der Tiroler Hillclimb Meisterschaft, bevor dann am 17. Mai die Zeitfahr-Staatsmeisterschaft in Oberösterreich am Programm steht.
Zeitfahren in Ybbs & Kirschblütenrennen
20. April 2012 / 12:38Beim Zeitfahren in Ybbs belegte ich den 11. Platz. Ich hatte vom Start weg das Gefühl nie richtig in Schwung zu kommen, was sich dann auch im Ergebnis widerspiegelte.
Am nächsten Tag stand das traditionelle Kischblütenrennen in Wels am Programm. 7 Grad und Regen machten das Rennen nicht gerade einladend. Ich fühlte mich am Berg trotz der Kälte eigentlich recht gut und kam immer mit den ersten Fahrerinnen über die Bergwertung. Leider schafften wir es in den 2 Runden nicht uns richtig abzusetzen und so kam es zum Sprint, bei dem ich wie am Vortag den 11. Platz belegte.
Nächste Woche starte ich mit dem Nationalteam bei der Gracia in Tschechien, einer 5-tägigen Rundfahrt, bei der ich wieder viele wichtige Rennkilometer sammeln werde.
Gleiches Team – neuer Look
30. März 2012 / 20:17Über den Winter hat sich einiges getan und aus den Kuota Speed Kueens wurde die Squadra Scappatella. Der neue Teamname leitet sich von den Scappa-Rädern ab, auf denen wir 2012 unterwegs sein werden. Da „scappare“ auf Italienisch soviel wie flüchten oder entfliehen bedeutet, passt unser neuer Sträflingslook also perfekt dazu.
Spektakulär war auch das Fotoshooting, das passend zum Look in der Justizanstalt in Graz stattfand.
Einen kleinen Einblick dazu gibt’s hier
Bericht
Ein besonderer Dank gilt dem Tourismusverband Tirol West, der mich auch heuer wieder unterstützen wird.
Mit Paul Davies und seinem Bike & Run in Imst ist ein neuer Sponsor dazu gekommen, der mich material- und servicemäßig perfekt ausstattet.
Neben den Straßenrennen werde ich heuer auch bei ein paar Bikerennen für das Team Ridley Mooserwirt St. Anton am Arlberg an den Start gehen.
Update
10. Februar 2012 / 16:17Es ist mal wieder höchste Zeit für ein kleines Update ;-).
Mein Wintertraining ist bis jetzt super verlaufen. Ich konnte zwei perfekte Trainingslager auf Gran Canaria absolvieren. Wir hatten riesen Glück mit dem Wetter und konnten viele Kilometer und vor allem Höhenmeter sammeln. Die Zeit daheim nütze ich für Skitouren und zum Langlaufen. Am 11. Feber geht’s nun für 2 Wochen nach Mallorca. Ich freue mich schon sehr auf das Trainingslager und hoffe, dass das Wetter sich von seiner frühlingshaften Seite zeigt!
Neuigkeiten gibt’s auch was mein Team betrifft. Wir werden nächstes Jahr nämlich nicht mehr auf Kuota Rädern unterwegs sein, sondern auf Rädern der neuen Marke Scappa. Mehr News dazu gibt’s dann nach Mallorca.
Teamräder zu verkaufen
28. September 2011 / 10:46Kuota Kharma Race
Farbe: rot/weiß
Größe: XS
Kurbel: Campagnolo Chorus 53/39; 172,5mm
Schaltung: Campagnolo Chorus, 11-fach, 12-25
Laufräder: Campagnolo Zonda
Sattel: San Marco, Ponza Power
Verkaufspreis: € 1.800,--
Bei Interesse bitte melden: daniela@mynet.at
WM Kopenhagen
28. September 2011 / 09:51Am Samstag pünktlich um 13.30 Uhr war es endlich soweit, der Startschuss zum WM Straßenrennen in Kopenhagen fiel. Auch wenn die Strecke rein vom Profil her als nicht sehr schwer beschrieben wurde, war schon bei der Streckenbesichtigung klar, dass die 10 Runden und 140 Kilometer ein sehr langes und schnelles Rennen werden würde. Schon nach den ersten paar Runden fuhren wir einen knappen 42er-Schnitt. Das hohe Tempo wurde mir dann auch gegen Ende des Rennens zum Verhängnis. Ich war total müde und kraftlos und musste in der letzten Runde reißen lassen. Ich beendete das Rennen auf dem 114. Platz. Nicht gerade das, was ich mir erwartet oder erhofft hatte, aber an diesem Tag reichte es einfach nicht für mehr.
Heuer stehen noch zwei Rennen am Programm. Dieses Wochenende die Bergmeisterschaft in Burgenland und die Woche drauf das traditionelle Abschlussrennen, der Heurigen GP in Kleinengersdorf, bei dem gleichzeitig auch die österr. Kriterium-Meisterschaften ausgetragen werden. Ich freue mich auf die letzten zwei Rennen, aber die Saison war lange und ich merke, dass es langsam Zeit für eine Pause wird, die ich dann danach so richtig genießen werde.
Teilnahme bei der Rad WM in Kopenhagen
19. September 2011 / 22:20Neben Jacqueline Hahn und Andrea Graus wurde ich vom österreichischen Radsportverband für die WM in Kopenhagen nominiert.
Der Startschuss fällt diesen Samstag um 13.30 Uhr und wird live auf Eurosport übertragen. Wir fahren 10 Runden auf dem 14 Kilometer langen Rundkurs. Anders wie in den letzten Jahren scheint der nahezu flache Kurs eher etwas für Sprinter zu sein. So oder so, es wird sicher ein schnelles und spannendes Rennen werden. Bitte zuschauen und Daumen halten :)
photos credits www.sportfotos-andre.at
Giro della Toscana
19. September 2011 / 22:15Gleich wie letztes Jahr startete ich auch heuer wieder beim Giro della Toscana. Letztes Jahr war die Rundfahrt mehr oder weniger der Ausklang der Saison, heuer diente die Rundfahrt als Vorbereitung für die Weltmeisterschaft kommendes Wochenende in Kopenhagen. Wie jedes Jahr war die Rundfahrt extrem gut besetzt und erfüllte voll und ganz ihren Zweck, viele schnelle Rennkilometer. Da ich vor der WM bei den Sprints nichts riskieren wollte, fuhr ich zum Schluss doch immer sehr passiv. Ich beendete die Rundfahrt auf dem 47. Platz. Jetzt heißt es erst einmal ein paar Tage relaxen, bevor es dann am Donnerstag nach Kopenhagen geht.
Österr. Zeitfahr-Staatsmeisterschaft
19. September 2011 / 22:13Nachdem die Zeitfahrmeisterschaft die letzten Jahre immer irgendwo in der Gegend vom Burgenland abgehalten wurde, freute ich mich ganz besonders, dass sie dieses Jahr in Tirol, und zwar in Erpfendorf, stattfand. Die Strecke war bis auf eine kleine Verlängerung die gleiche, wie auch beim Masters-Radweltpokal in St. Johann.
Doris Posch wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich überlegen den Staatsmeistertitel. Ich selbst belegte den 7. Rang. Ich war mit dem Ergebnis nicht 100 % zufrieden. Es ist wohl doch deutlich mehr Training am Zeitfahrrad notwendig, um meine Zeitfahrqualitäten zu verbessern.
Jetzt heißt es aber zuerst noch einmal volle Konzentration auf die letzten paar Straßenrennen, allem voran der WM in Kopenhagen.
photos credits www.sportfotos-andre.at
Bergrennen Weerberg & Straßenrennen Schwaz
6. September 2011 / 18:24Beim Weerberg Bergrennen am Freitag belegte ich hinter Patrizia Wacker und Jacqueline den 3. Platz.
Am Sonntag starteten wir gemeinsam mit den U 17. Leider wurde das Rennen von drei auf zwei Runden verkürzt und so hatten wir nur knapp über 60 Kilometer zu bewältigen. Im Zielsprint wollte ich nichts riskieren und belegte so den 5. Platz. Trotz der Verkürzung war es ein super Trainingsrennen und ich freue mich jetzt auf die Zeitfahrstaatsmeisterschaft am kommenden Sonntag in Erpfendorf.
Vielen Dank an Walter Andre für die super Fotos!!!
GP Banque Degroof in Luxemburg
2. September 2011 / 10:31Am Freitag fuhr ich gemeinsam mit Jacqueline, Tina und Verena Eberhardt nach Luxemburg zum GP Banque Degroof.
Das Zeitfahren am Samstag fand aufgrund der sehr wechselnden Wetterverhältnisse mit Sonnenschein, Sturm und/oder Regen unter nicht ganz fairen Bedingungen statt. Ich hatte leider ein bisschen Pech und erwischte Sturm und Regen. Ich wurde 10. mit knapp über einer Minute Rückstand auf die Siegerin Hanka Kupfernagel.
Beim Straßenrennen am Sonntag fuhren wir 8 Mal die 10 Kilometer Runde vom Zeitfahren. Nach ca. der Hälfte des Rennens löste sich eine 13-köpfige Spitzengruppe mit fast allen Favoritinnen. Wir arbeiteten gut zusammen und konnten so schnell den Vorsprung auf das Hauptfeld vergrößern. 2 Runden vor Schluss attackierte Hanka Kupfernagel und konnte sich mit noch drei weiteren Fahrerinnen absetzen. Jacqueline und meine ehemalige Teamkollegin Nathalie versuchten dann noch zur Spitzengruppe aufzuschließen, was ihnen aber knapp nicht gelang. Im Sprint der zweiten Verfolgergruppe belegte ich dann den 11. Gesamtrang. Es war ein bisschen schade, dass ich bei der entscheidenden Attacke von Hanka nicht dabei war, ich fühle mich aber gut und freue mich auf die nächsten Rennen.
Morgen starte ich beim Bergrennen in Weer und am Sonntag beim Straßenrennen in Schwaz.
Zeitfahren in Erpfendorf
25. August 2011 / 09:15Am Mittwoch nützten Jacqueline und ich die Möglichkeit im Rahmen der Radsportwoche in St. Johann beim Einzelzeitfahren in Erpfendorf zu starten. Am 11. September werden auf dieser Strecke die österreichischen Zeitfahrstaatsmeisterschaften ausgetragen, und so war es eine super Gelegenheit für uns, die Strecke unter Rennbedingungen zu testen. Ich fühlte mich ganz gut und kam auf der 20 Kilometer langen Strecke mit 40 Sekunden Rückstand auf Jacqueline ins Ziel, was für meine Zeitfahrqualitäten ein ganz passables Ergebnis ist.
Am Wochenende starte ich bei zwei Rennen in Luxemburg, einem 10 Kilometer langen Zeitfahren und einem 75 Kilometer Straßenrennen.
Arlberger Bike Marathon
25. August 2011 / 09:10Am Samstag entschloss ich mich dazu mein Straßenrad gegen mein Mountainbike zu tauschen und beim Arlberger Bike Marathon zu starten. Ich kannte die Strecke von Trainingsausfahrten rund um St. Anton ziemlich gut, und da es an diesem Wochenende weit und breit kein Straßenrennen gab, nützte ich die Gelegenheit einer Rennbelastung. Am Start war auch Patrizia Wacker, die bereits am ersten Anstieg ihre Klasse am Berg ausspielte und sich absetzen konnte. Ich selbst war mit meinem Rennen mehr als zufrieden, da es mir bergauf richtig gut ging. Die Abfahrten ging ich eher gemütlich an, da ich nichts riskieren wollte. Lisa Pleyer holte mich kurz vor der letzten Abfahrt ins Ziel ein und wurde so Zweite. Ich selbst beendete das Rennen als Dritte. Es war ein super Trainingsrennen und eine willkommene Abwechslung zu den Straßenrennen.
Foto by Toni Zangerl
Sieg beim 1. Arlberg-Giro
01. August 2011 / 21:52Eine absolut gelungene Premiere feierte am Sonntag der 1. Arlberg-Giro in St. Anton am Arlberg. Ich freute mich natürlich ganz besonders, bei einem Rennen in meiner Heimatregion am Start stehen zu dürfen. Pünktlich um 7 Uhr fiel dann der Startschuss und es blieb nicht viel Zeit zum Einrollen, denn es ging gleich hinauf auf den Arlbergpass. Wie erwartet bildeten sich dort sofort viele kleine Gruppen, die dann durchs Montafon weiter bis zum Anstieg auf die Silvretta rollten. Am Weg hinaus durchs Paznauntal war ich in einer guten Gruppe, wir wechselten uns mit der Führungsarbeit ab und ich konnte nach 4 Stunden und 31 Minuten den 1. Arlberg-Giro gewinnen. Es war ein perfekt organisiertes Rennen mit toller Stimmung und ich freue mich schon sehr auf den Arlberg-Giro 2012.
Kriterium Wels
28. Juli 2011 / 23:09Am Mittwoch gings dann gleich weiter mit dem Kriterium in Wels, das heuer zum ersten Mal auch für Frauen ausgetragen wurde. Das Starterfeld konnte sich mit internationaler Beteiligung aus Italien und der Schweiz durchaus sehen lassen. Wir fuhren 20 Runden in der Welser Innenstadt. In der 5. Runde konnte ich mich gemeinsam mit einer Italienerin vom Feld absetzen und wir fuhren schnell einen passablen Vorsprung heraus. In der vorletzen Runde kamen dann Jacqueline und eine Schweizerin von hinten zu uns dazu. Ich war zu dem Zeitpunkt schon ein bisschen müde und spürte die Thüringen Rundfahrt noch ziemlich in meinen Beinen. Ich zog daher den Sprint für Jacqueline an, die diesen souverän gewinnen konnte. Ich selbst wurde dann noch 4. Wir konnten mit dem Rennen und dem Ergebnis also sehr zufrieden sein! Die Stimmung am Streckenrand war richtig super und ich hoffe sehr, dass es auch nächstes Jahr wieder ein Frauenrennen in Wels gibt.
Dieses Wochenende starte ich mal wieder bei einem Radmarathon, diesmal fast vor meiner Haustür, dem Arlberg-Giro mit Start und Ziel in St. Anton. Ich freue mich schon sehr auf diese Rennen, da die Silvretta-Runde zu meinen absoluten Lieblingsstrecken gehört.
Thüringen Rundfahrt
28. Juli 2011 / 22:43Die Thüringen Rundfahrt zählt neben dem Giro d’Italia mittlerweile wohl zu den wichtigsten Rundfahrten im Frauenradsport. Umso größer war auch meine Freude, dass wir dieses Jahr mal wieder mit dabei sein durften.
Am Montag stand der Prolog, ein Mannschaftszeitfahren auf einem ziemlich schwierigen 3,5 Kilometer langen Kurs, auf dem Programm. Wir belegten den 14. Platz, was gar nicht so schlecht war, da wir sowas nie wirklich trainiert haben.
Am nächsten Tag gings dann weiter mit der ersten Etappe. Das Feld blieb trotz dem ständigen auf und ab geschlossen und ich rollte im Feld als 58. über die Ziellinie. Am Mittwoch bildete sich eine 11-köpfige Spitzengruppe mit fast allen Favoritinnen. Ich wurde auf dieser Etappe 42.
Mit knapp 150 Kilometern war die Etappe am Donnerstag wohl die Königsetappe. Romy schaffte es in die Spitzengruppe und ich beendete das Rennen im Hauptfeld. Die Etappe am Freitag verlief ähnlich und ich wurde 44. Am Samstag fuhren wir ein 19 Kilometer langes Zeitfahren auf einer technisch ziemlich schwierigen Runde. Ich war von den vorherigen Etappen doch schon ein bisschen müde und fand nie wirklich einen Rhythmus. Ich wurde 65. Am Sonntag fühlte ich mich dann leider auch nicht wirklich besser. Zu allem Überfluss riss dann auch noch mein hinteres Schaltkabel und ich konnte nur mehr mit 53 oder 39/12 fahren, was bei dem ständigen Auf und Ab kein wirklicher Spaß war. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt in einer kleinen Gruppe hinter dem Hauptfeld befand konnte ich mein Rad auch nicht mehr wechseln. Dank der super Unterstützung von Lisa hoffte ich aber doch noch die Rundfahrt beenden zu können. Auf der Kopfsteinpflaster-Passage durchs Ziel verkeilte sich dann aber meine Kette zwischen kleinstem Ritzel und Rahmen und ich konnte gar nicht mehr treten. Ich musste das Rennen daher leider beenden.
Im Großen und Ganzen war ich mit meiner Form, aber doch sehr zufrieden! Lediglich mein Durchsetzungsvermögen bei den Zielsprints ist wohl noch ausbaufähig ;-)…
Tour de Feminin in Tschechien
14. Juli 2011 / 12:04Vom 7. bis 10. Juli startete ich mit dem Österreichischen Nationalteam bei der Tour de Feminin im Norden von Tschechien. Die vielen kurzen Anstiege, die schmalen Straßen und das große Starterfeld mit über 160 Fahrerinnen sind typisch für diese Rundfahrt.
Die erste Etappe begann vielversprechend. Ich wurde 16. mit nur 13 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Ich fühlte mich wirklich gut und freute mich, dass es vor allem bergauf immer besser rollte. Auch auf der 2. Etappe ging es ständig bergauf und bergab, das Feld blieb aber mehr oder weniger geschlossen und ich kam zeitgleich mit der Siegerin ins Ziel.
Am Samstagvormittag stand dann das Einzelzeitfahren am Programm. Ich fand leider von Anfang an keinen wirklichen Rhythmus und belegte den 46. Rang. In der Gesamtwertung rutschte ich vom 19. auf den 30. Platz zurück. Die Nachmittagsetappe, die eigentlich eine Halbetappe sein sollte, hatte es mit 91 Kilometern und zahlreichen kurzen Anstiegen richtig in sich. Ich war ziemlich müde vom Zeitfahren und kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Auf der letzten Etappe ging es mir dann wieder deutlich besser. Ich kam mit der ersten Gruppe ins Ziel und wurde 22. Gesamt konnte ich mich dadurch auf den 19. Platz verbessern und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Nächste Woche geht es dann von Montag bis Sonntag weiter mit der Thüringen Rundfahrt in Deutschland.
Schönjoch Trophy
05. Juli 2011 / 11:29Am Samstag startete ich seit längerer Zeit wieder einmal bei einem Hillclimb, der Schönjoch Trophy in Fiss. Die Strecke führte über 16,5 Kilometer und 1220 Höhenmeter von Fiss hinauf aufs Schönjoch. Mit Patrizia Wacker und Doris Posch waren zwei richtige Hillclimb-Spezialistinnen am Start. Ich fühlte mich zwar gut, merkte aber schnell, dass es nicht ganz reichen würde, um mit den Zwei mithalten zu können. Also fuhr ich mein Tempo und wurde hinter Patrizia und Doris 3. Das Rennen selber und das ganze Drumherum hat richtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass sich heuer noch das eine oder andere Bike-Rennen ausgehen wird.
Nach dem kleinen Ausflug mit dem Mountainbike geht es diese Woche weiter mit der Krasna Lipa, einer 4-tägigen Rundfahrt in Tschechien.
Staatsmeisterschaft
30. Juni 2011 / 19:10Nicht ganz so wie erhofft verlief für mich und mein Team die heurige Straßen-Staatsmeisterschaft im Burgenland. Wir fuhren 2 Runden auf dem sehr selektiven Kurs rund um Eisenstadt. Unser Ziel war ganz klar den Titel und das begehrte Meistertrikot in unsere Mannschaft zu holen. Doch dazu kam es leider nicht, denn am Beginn der zweiten Runde konnten sich Karin Pekovits und Larissa Ratkic von unserem Team gemeinsam mit Lisi Reiner vom Radteam Niederösterreich vom Feld absetzen. Andrea Graus versuchte im Anstieg die Lücke zur Spitzengruppe zu schließen und fuhr von Anfang an ein sehr hohes Tempo, dem bald nur mehr Jacqueline und ich folgen konnten. Nach einem weiteren Antritt von Andrea musste Jacky reißen lassen. Ich versuchte das Loch auf Andrea wieder zu schließen, was mir aber nicht mehr gelang. Andrea schloss in der Abfahrt zu Karin und Lisi auf. Ich selbst holte Larissa ein, die im Anstieg von der Spitzengruppe abgerissen war und wir versuchten noch einmal die vorderen Fahrerinnen einzuholen. Wir bekamen bald Verstärkung von Jacky, Claudia und Tina, die uns mit einer kleinen Gruppe von hinten wieder einholten. Leider war der Abstand zur Spitzengruppe in der Zwischenzeit schon zu groß geworden und ich hatte mit der Entscheidung um die Medaillen nichts mehr zu tun. Staatsmeisterin wurde nach einem sehr starken Rennen Andrea Graus. Silber ging an Lisi Reiner und Bronze holte Karin Pekovits für unser Team. Ich selbst belegte den 8. Rang und war nach dem Rennen ziemlich enttäuscht, denn ich weiß, dass meine Form zurzeit nicht so schlecht ist und ich hatte mir mehr erwartet. Zum Glück kommen in nächster Zeit noch ein paar Rennen bei denen ich hoffentlich noch das eine oder andere gute Ergebnis einfahren kann.
Diesen Samstag starte ich bei der Schönjoch-Trophy in Fiss. Mein erstes Bikerennen seit 2008 und ich bin schon gespannt wie’s mir dabei gehen wird.
Giro del Trentino
23. Juni 2011 / 16:41Das Weltklassestarterfeld von 130 Fahrerinnen und die anspruchsvollen Etappen versprach einen spannenden aber auch schweren Giro del Trentino.
Die erste Etappe führte von Folgarida über Madonna di Campiglio nach Arco. Gleich nach dem Start ging es 7 km hinauf zur ersten Bergwertung. Ich erreichte diese mit der ersten Gruppe, allerdings rollte das Feld in der darauffolgenden langen Abfahrt und dem Flachstück bis nach Arco wieder zusammen und die Etappe wurde im Sprint entschieden. Ich kam zeitgleich mit der Siegerin ins Ziel.
Die zweite Etappe führte von Mattarello in der Nähe von Trento bis nach Termon im Val di Non. Am ersten Anstieg zerteilte sich das Feld in viele kleine Gruppen. Ich kam mit der 2. Gruppe ins Ziel und beendete die Etappe auf dem 43. Platz.
Bei der dritten Etappe ging es gleich von Beginn an bergauf bis zur ersten Bergwertung bei Kilometer 30. Ich hatte etwas Pech, denn die Fahrerinnen, die nur wenige Meter vor mir die Bergwertung erreichten, konnten noch einmal zur ersten Gruppe aufschließen, ich selbst leider nicht mehr. So beendete ich die Etappe in einer kleinen Gruppe. Gesamt wurde ich 52. Nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber ich merke, dass die Form stimmt und bin nun gespannt und freue mich auf die Staatsmeisterschaft am Sonntag in Eisenstadt.
RE/MAX Rundfahrt in Langenlois
08. Juni 2011 / 20:54Von Freitag bis Sonntag startete ich bei den Rennradtagen in Langenlois.
Die erste Etappe führte über 108 komplett flache Kilometer rund um Langenlois. Ich hatte leider Pech und verpasste eine 7-köpfige Spitzengruppe, die mit fast 2 min 30 sec Vorsprung ins Ziel kam. Die Chance auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung war damit leider so gut wie gestorben. Am Samstag Vormittag stand dann ein 9 Kilometer langer Bergsprint am Programm, bei dem aber nur der letzte Kilometer wirklich bergauf ging. Dem starken Antritt von Andrea Graus konnten auf dem letzten Kilometer nur Jacqueline und ich folgen. Ich fühlte mich wirklich gut und konnte mir so den 2. Platz sichern.
Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem 15 Kilometer langen Zeitfahren, bei dem ich leider nie richtig den Rhythmus fand und es mir im Vergleich zum Vormittag gar nicht mehr so gut ging. Ich belegte beim Zeitfahren den 9. Platz.
Die härteste Etappe stand uns dann am Sonntag bevor. Jacqueline hatte in der Gesamtwertung zwar einen passablen Vorsprung auf die zweitplatzierte Andrea Graus, allerdings wussten wir, dass Andrea alles versuchen würde, um nicht vielleicht doch noch die Rundfahrt zu gewinnen. In der zweiten Runde war es dann auch soweit, Andrea attackierte am ersten Anstieg und nur Jacqueline, zwei Schweizerinnen und ich konnten ihr folgen. In den Anstiegen versuchte Andrea immer wieder uns durch Attacken loszuwerden, was ihr aber nicht gelang. Ein paar Kilometer vor dem Ziel schloss eine hintere Gruppe leider wieder zu uns auf. Im Zielsprint belegte ich dann den 8. Platz. Gesamt wurde ich 7. In der Gesamtwertung wäre sicher mehr drinnen gewesen, wenn ich am ersten Tag die Spitzengruppe nicht verpasst hätte. Trotzdem bin ich mit meiner Form sehr zufrieden und optimistisch im Hinblick auf die Staatsmeisterschaft Ende Juni.
Dieses Wochenende ist wieder einmal rennfrei und ich werde die Zeit für ein paar lange Grundlagenausfahrten nutzen. Nächste Woche sind wir dann von Freitag bis Sonntag beim Giro del Trentino im Einsatz, eine meiner absoluten Lieblingsrundfahrten.
Teamnews
01. Juni 2011 / 13:03Um aktuelle Infos, News und Fahrerinnen-Blogs über uns Kuota Speed Kueens zu erhalten und zu lesen, schaut vorbei auf unsere Teamhomepage
1. Platz beim Amadé Radmarathon
01. Juni 2011 / 12:39Da der ÖRV sein Reglement hinsichtlich der Teilnahme bei Radtouristikveranstaltungen ein bisschen gelockert hat, nutzte ich die Gelegenheit beim Amadé Radmarathon zu starten. Nach dem Hungerburg Rennen ging es deshalb auch gleich weiter nach Radstadt. Ich entschied mich für die kurze Strecke und so fiel am nächsten Morgen pünktlich um 7.30 Uhr der Startschuss für die 98 km rund um Radstadt. Bei Traumwetter machte das Rennen richtig Spaß und ich fühlte mich von Kilometer zu Kilometer besser. Nach 2 h 43 min fuhr ich als erste Fahrerin über die Ziellinie.
Nach einem rennfreien Wochenende geht es dieses Wochenende weiter mit den Langenloiser Radsporttagen. Von Freitag bis Sonntag finden dort 4 Cuprennen mit Gesamtwertung statt und ich freue mich schon sehr auf die Rennen.
Hungerburg Classic
01. Juni 2011 / 11:10Das Hungerburg Rennen gehört wohl zu den absoluten Klassikern im Tiroler Radsport. Kurz aber schmerzhaft, so lassen sich die 3,5 Kilometer vom Höttinger Platzl rauf auf die Hungerburg wohl am besten beschreiben. Da an diesem Wochenende kein anderes Rennen auf dem Programm stand, entschied ich mich für einen Start. Schon nach ein paar 100 Metern konnten Jacqueline, Barbara Kaltenhauser und ich uns von den restlichen Fahrerinnen absetzen. Ich merkte schnell, dass meine Beine heute nicht die besten waren und so blieb mir nichts anderes übrig, als bis zum Schluss abzuwarten. Jacqueline fuhr ein super Rennen und konnte sich kurz vorm Ziel durch einen starken Antritt absetzen und so den Sieg für uns Kuota Speed Kueens einfahren. Barbara Kaltenhauser wurde 2. und ich dann 3.
Vielen Dank an Walter Andre für die super Fotos! www.sportfotos-andre.atwww.sportfotos-andre.at
Tour & Weltcup of Chongming Island
17. Mai 2011 / 18:29Wie im Flug verging die Woche in China. Die Rennen dort hatten vor allem eins gemeinsam, nahezu 0 Höhenmeter, was dazu führte, dass sie immer im Sprint entschieden wurden. Bei der Rundfahrt hatte ich bei 2 Etappen richtig Pech. Einmal wurde ich 3 km vorm Ziel durch einen Sturz gezwungen vom Rad zu steigen und verlor so den Anschluss an das Hauptfeld. Und einmal hielt ich mich zu weit hinten im Feld auf als eine Windkante aufging und musste so das Rennen in einer Gruppe hinter dem Hauptfeld beenden. Trotzdem merkte ich, dass es von Tag zu Tag besser rollte und ich war optimistisch fürs Weltcuprennen. Leider konnte ich dort dann aber meine gute Platzierung vom Vorjahr nicht wiederholen. Ich kam mit dem Hauptfeld ins Ziel, konnte mich im Sprint aber nicht wirklich durchsetzen und wurde so 48. Auch wenn die Rennen nicht wirklich ein nennenswertes Ergebnis brachten, war China eine Reise wert und ich konnte wieder ein paar wichtige Rennkilometer sammeln.
Einen halben Tag nahmen wir uns auch Zeit um nach Shanghai hineinzufahren und uns die Stadt inklusive Starbucks-Besuch, mörderischer Motorrikscha-Fahrt, Schnäppchenjagd und der Uferpromenade bei Nacht anzuschauen.
Gracia
03. Mai 2011 / 12:00Nach dem Cuprennen am Montag ging es mit dem Nationalteam gleich weiter nach Tschechien. Lisa Pleyer, Barbara Tesar, Martina Ritter, Andrea Graus, Jacqueline Hahn und ich starteten bei der 5-tägigen Gracia.
Nach dem Prolog am Mittwoch stand am Donnerstag gleich die erste richtige Etappe mit Bergankunft am Programm. Ich fühlte mich eigentlich ganz gut. Für die erste Gruppe hat es zwar nicht gereicht, aber ich war mit dem 31. Platz recht zufrieden und optimistisch für die 2. schwere Bergetappe. Leider ging es mir an diesem Tag dann nicht wirklich gut und ich verpasste die erste Gruppe knapp am ersten Anstieg. In einer kleinen Gruppe rollte ich dann ins Ziel und war ziemlich enttäuscht. Am Samstag fand dann ein 26 km langes Zeitfahren auf einer Autobahn statt. Nach 6 Kilometern hatte ich einen Defekt und es dauerte eine Zeit, bis ein Betreuerauto vorbeikam und ich ein neues Hinterrad bekam. Die Zeit konnte ich danach natürlich vergessen, aber ich merkte, dass es meinen Beinen deutlich besser ging als noch am Vortag. Die letzte Etappe war dann ein Rundkurs. Leider hatten wir nicht wirklich Glück mit dem Wetter und es regnete immer wieder und war eiskalt. Ich kam mit der ersten Gruppe ins Ziel und beendete die Rundfahrt als 42. Nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft habe, aber trotzdem konnte ich ein paar gute Rennkilometer sammeln.
Jetzt heißt es eine Woche lang gut regenerieren, bevor es dann am Sonntag nach Shanghai geht, wo eine Rundfahrt und ein Weltcuprennen am Programm stehen.
Cuprennen Wallersee
03. Mai 2011 / 11:58Gemeinsam mit den U17 starteten wir am Ostermontag beim Cuprennen rund um den Wallersee. Wie erwartet endete das Rennen in einem ziemlich hektischen Sprint, bei dem es zu mehreren Stürzen kam. Ich wollte im Sprint nichts riskieren und belegte den 5. Platz. Die ersten beiden Plätze gingen an meine Teamkolleginnen Jacqueline und Tina.
Negativ wird mir dieses Rennen auf Grund der schlechten bzw. kaum vorhandenen Straßenabsperrungen in Erinnerung bleiben. Neben dem Rennen selbst mussten wir uns nämlich noch auf den teils ungebremsten Gegenverkehr konzentrieren, was das Rennen absolut unnötig gefährlich machte.
EZ Ybbs & Kirschblütenrennen
12. April 2011 / 09:53Mit den zwei österreichischen „Klassikern“, dem Zeitfahren in Ybbs und dem Kirschblütenrennen in Wels, wurde für uns die heurige Radsportsaison eröffnet.
Beim Einzelzeitfahren am Samstag belegte ich den 3. Platz hinter meinen zwei Teamkolleginnen Jacqueline und Karin. Ich war mit meiner Leistung mehr als zufrieden, denn immerhin konnte ich meine persönliche Bestzeit deutlich unterbieten und mir fehlten nur 16 Sekunden auf den Sieg.
Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Kirschblütenrennen. Wir arbeiteten als Team perfekt zusammen und konnten so die Plätze 1, 2 und 3 erzielen.
Lisa konnte sich schon in der ersten Runde vom Feld absetzen und als ihr Vorsprung groß genug war versuchten wir restlichen Speed Queens-Fahrerinnen ebenfalls unser Glück. Jacqueline gelang es schlussendlich zu Lisa aufzuschließen und die beiden machten den Sieg unter sich aus. Karin und ich zogen dann noch den Zielsprint für Tina an und der Dreifach-Sieg war perfekt.
Weltcup Ronde van Vlaanderen
10. April 2011 / 11:38Am letzten Wochenende stand mit der Flandern Rundfahrt ein echter Klassiker in unserem Rennkalender. Das Frauenrennen findet dabei immer zur gleichen Zeit wie das Rennen der Profis statt und führt über 130 km und über 12 der berühmt berüchtigten belgischen Anstiege.
Wie jedes Jahr stellt die Flandern Rundfahrt eine besondere Herausforderung dar. Die giftigen Anstiege, die langen Passagen mit Kopfsteinpflaster, die schmalen „Feldwege“, das große Starterfeld mit 160 Fahrerinnen und natürlich das Wetter machen das Rennen immer wieder aufs Neue unberechenbar. Der Wettergott war uns dieses Jahr aber gut gesinnt und es blieb trotz des angekündigten Regens trocken.
Wir waren zu 6t am Start, Romy, Bianca, Lisa, Berni, Claudia und ich.
Nach ca. 50 Kilometern „einrollen“ ging es dann so richtig los und binnen weniger Kilometern kamen 6 Anstiege und zahlreiche bis zu 2 Kilometer lange flache Kopfsteinpflasterpassagen.
Ich fühlte mich viel, viel besser als noch letztes Wochenende in Italien. Am 4. Anstieg riss ich zwar vom Feld ab, kam dann aber in einer größeren Gruppe wieder ins Hauptfeld. Auf der Mauer von Geraardsbergen, 15 Kilometer vor dem Ziel, war es mit meinen Kräften dann aber vorbei und ich musste endgültig reißen lassen. Ich beendete das Rennen in einer kleinen Gruppe mit 6 Minuten Rückstand auf die Siegerin. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und die Formkurve zeigt eindeutig nach oben.
Jetzt freu ich mich auf die kommenden Rennen in Österreich, das Einzelzeitfahren in Ybbs am Samstag und das Kirschblütenrennen am Sonntag.
Weltcup Trofeo Binda
10. April 2011 / 11:38Am Tag nach der Pressekonferenz ging es für Berni, Jacqueline, Romy, Bianca, Laura und mich gleich weiter nach Italien zum ersten Weltcuprennen dieser Saison der Trofeo Alfredo Binda.
Leider war das Wetter am Sonntag ganz und gar nicht so gut, wie wir uns das für Italien erwartet hatten. Es schüttete bereits am Weg zum Start in Strömen und war eiskalt. Wir fuhren eine ca. 40 Kilometer lange flache Runde hin zum ersten Berg. Ich hatte von Beginn an Probleme mit dem hohen Tempo und fuhr auch leider viel zu weit hinten in den ersten Anstieg hinein. Am Ende des Berges war ich gemeinsam mit Berni und Bianca in einer Gruppe und es war bald klar, dass wir früher oder später aus dem Rennen genommen werden würden, weil wir zuviel Rückstand auf die Spitzengruppe hatten. Romy und Jacqueline ging es leider nicht viel besser und auch sie konnten das Rennen nicht beenden.
Dieses Rennen war nicht gerade der beste Einstieg in die neue Saison, aber es kann eigentlich nur mehr besser werden.
Pressekonferenz in Graz
10. April 2011 / 11:26Am 24. März fand auf dem Kuota Firmengelände in Graz unsere alljährliche Pressekonferenz statt. Dabei wurden vor allem die Ziele für 2011 präsentiert und die neuen Fahrerinnen vorgestellt.
Im Anschluss an die Pressekonferenz gab es dann noch ein kleines Fotoshooting. Das Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen. Vielen Dank an Bernd Gruber für die super Fotos!
Ferienregion Tirol West als neuer Sponsor
18. März 2011 / 10:58Für mich als Landeckerin ist es eine besondere Freude, dass ich heuer vom Tourismusverband Tirol West unterstützt werde.
Ich freue mich schon sehr darauf, meine Heimatregion bei meinen nationalen und internationalen Auftritten vertreten zu dürfen!
Teamtrainingslager Peniscola
8. März 2011 / 19:35Mit ein paar Tagen krankheitsbedingter Verspätung flog ich am 19. Februar gemeinsam mit Lisa Pleyer in unser Teamtrainingslager nach Peniscola. Berni Schober, Jacqueline Hahn, Romy Kasper und Bianca Purath erwarteten uns bereits und ein paar Tage später kam dann auch noch Laura Fouquet dazu und unsere Gruppe war damit komplett.
Die Gegend rund um Peniscola war für uns alle Neuland, aber schon bald hatten wir einen groben Überblick und konnten unsere Ausfahrten perfekt an unsere Trainingsvorgaben anpassen. Die Straßen im Hinterland sind super ausgebaut und kaum befahren. Riesen Glück hatten wir auch mit dem Wetter, das bis auf die letzten 2 Tage zwar recht windig, aber doch schon recht frühlingshaft war.
Einzig das Unterhaltungsprogramm ließ ein bisschen zu wünschen übrig. Der Großteil der Cafés und Restaurants hat um diese Jahreszeit nämlich noch geschlossen. Zum Glück fanden wir dann aber doch noch ein Café in unserer Nähe, das unser Treffpunkt nach den langen Trainingsausfahrten oder am Ruhetag wurde. Die Lasagne rettete uns mehrmals über das lange Warten aufs Abendessen ;-).
Jetzt bin ich wieder daheim und hoffe, dass der Frühling auch bald zu uns kommt und ich mein Training weiter auf der Straße durchziehen kann.
Das erste Rennen wird das Weltcuprennen Trofeo Alfredo Binda am 27. März in Italien sein.
Gran Canaria
7. Februar 2011 / 21:08Am 15. Jänner hieß es für mich wieder Koffer packen und ab auf die Sonneninsel, die diesmal ihrem Namen alle Ehre machte. Gemeinsam mit Andrea Graus, Andi Traxl und Tobi Jenny verbrachte ich 11 perfekte Trainingstage auf Gran Canaria. Jetzt freue ich mich wieder auf ein paar Wochen auf den Touren- und Langlaufski bevor es dann Mitte Februar in unser Teamtrainingslager nach Peniscola nördlich von Valencia geht.
RICOH als neuer Kopfsponsor
14. Jänner 2011 / 13:25Es freut mich sehr bekannt geben zu dürfen, dass die Firma Ricoh einer meiner neuen Sponsoren für 2011 ist.
Vielen Dank für die Untertstützung!!
Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in ein zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr!!!
Gran Canaria
21. Dezember 2010 / 14:42Um den Winter bei uns noch ein bisschen hinauszuzögern flogen Berni Schober, Andi Traxl und ich am 5. Dezember für 2 Wochen nach Gran Canaria. Auch wenn das Wetter nicht immer zu 100 Prozent sommerlich war, konnten wir super trainieren und sehr gute Kilometer und Höhenmeter sammeln. Jetzt bleiben noch ein paar Tage Zeit, um die Vorweihnachtszeit zu genießen. Mein Training werde ich die nächsten paar Wochen mit Langlaufen und Skitouren dem Winter anpassen, bevor es dann Mitte Jänner nochmal für 10 Tage in den Sommer auf Gran Canaria geht.
Sieg beim Heurigen Grand Prix
18. Oktober 2010 / 16:32Alle Jahre wieder heißt es Anfang Oktober auf zum Heurigen Grand Prix nach Klein Engersdorf in der Nähe von Wien. Wir hatten heuer bei diesem traditionellen Saisonabschlussrennen 25 Runden und 40 Kilometer zu bewältigen. Nach ca. der Hälfte des Rennens attackierte meine Teamkollegin Berni und konnte mit zwei weiteren Fahrerinnen einen kleinen Vorsprung heraus fahren. Als wir sie wieder einholten versuchte ich mein Glück und konnte mich gemeinsam mit Silke Schrattenecker vom Feld absetzen. Wir arbeiteten gut zusammen und konnten unseren Vorsprung bis ins Ziel immer weiter ausbauen. Im Zielsprint hatte ich die schnelleren Beine und konnte so das Rennen für mich entscheiden. Amber gewann den Sprint des Hauptfeldes und wurde 3. Es hätte für unser Team also nicht besser laufen können.
Nach einer nicht ganz optimal gelaufenen 2. Saisonhälfte freue ich mich über diesen Abschlusssieg ganz besonders! Einen weiteren Grund zum Feiern hatten wir Kuota Speed Kueens, da wir die Mannschaftswertung des Ricoh Frauencups für uns entscheiden konnten.
Am Sonntag starteten Berni, Amber, Claudia und ich zu unserer mittlerweile ebenfalls schon traditionell gewordenen Bergtour. Dieses Jahr haben wir uns den Hochschwab ausgesucht, und ein paar Fotos unserer Tour seht ihr unten.
Giro della Toscana
10. Oktober 2010 / 17:39Von 14. bis 19. September startete ich gemeinsam mit Berni Schober, Lisi Reiner, Andrea Graus, Lisa Pleyer und Silke Schrattenecker beim Giro della Toscana.
150 Starterinnen, ein Mannschaftszeitfahren, 2 schwere Bergetappen und ein 2,2 Kilometer langes Einzelzeitfahren, bei dem die erste Starterin erst um 20 Uhr von der Rampe gerollt ist, versprachen eine sehr interessante Rundfahrt.
Ich merkte zwar, dass es mir im Vergleich zur Trophee d’Or in Frankreich deutlich besser ging, allerdings reichte meine Form heuer einfach nicht mehr aus, um ganz vorne mitzufahren. So beendete ich die Rundfahrt im Mittelfeld als 70.
Diesen Samstag geht’s nochmal bis nach Wien zum letzten Rennen der heurigen Saison, dem Heurigen Grand Prix in Klein Engersdorf.
Berg ÖM & Wildoner Radmarathon
07. September 2010 / 21:02Die österreichische Bergmeisterschaft fand heuer in Deutschlandsberg in der Steiermark statt. Wir fuhren die 21 Kilometer von Deutschlandsberg hinauf auf die Weinebene. Schon vor dem Start beim Einfahren merkte ich, dass heute einfach nicht mein Tag war. Meine Beine waren schwer und irgendwie einfach leer. Im Rennen wurde es leider nicht besser. Ich hatte keine Chance mit Chrissi Soeder und Andrea Graus mitzufahren und musste auch noch einige andere Fahrerinnen ziehen lassen. Ich beendete das Rennen als 8. und war mit meiner Leistung alles andere als zufrieden. Das Ergebnis bedeutete auch das endgültige Aus für die diesjährige WM in Melbourne.
Am Sonntag startete ich dann noch gemeinsam mit Berni Schober und Karin Pekovits als VIP-Starter beim Wildoner Radmarathon. Da uns der Veranstalter ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass die Veranstaltung kein Rennen ist, nahmen wir die 129 Kilometer rund um Wildon auch dementsprechend gemütlich und machten bei jeder Labestation einen kurzen Zwischenstop.
Nächste Woche starte ich mit dem Nationalteam beim 6-tägigen Giro della Toscana, auf den ich mich schon sehr freue, da ich diese Rundfahrt schon seit langem einmal fahren wollte und die Toskana zu meinen absoluten Lieblingsgegenden gehört.
Trophée d’Or
07. September 2010 / 11:37Von 24. bis 28. August startete ich mit dem österreichischen Nationalteam bei der 5-tägigen Rundfahrt in Frankreich. Mit dabei waren auch Berni Schober, Andrea Graus und Claudia Schlager.
Da es meine erste richtige Rennbelastung seit der Krasna Lipa Mitte Juli war, ging ich mit ziemlich gemischten Gefühlen an den Start. Das Profil kam mir auch nicht wirklich entgegen. Der Großteil der Etappen war flach und endete immer im Massensprint. Meinen Beinen ging es zwar von Tag zu Tag besser und sie gewöhnten sich langsam wieder an die intensive Belastung, im Sprint landete ich jedoch immer nur im Mittelfeld. Bei der einzigen „bergigen“ Etappe am Freitag ging es mir leider gar nicht gut und ich kam mit der 2. Gruppe ins Ziel. Von den Platzierungen her brachte die Rundfahrt also kein wirklich gutes Ergebnis und die Chancen bei der WM in Melbourne dabei zu sein wurden dadurch ziemlich minimiert.
Höhentrainingslager Livigno & Kriterium Bischofshofen
10. August 2010 / 10:59So schnell können drei Wochen vergehen… Am 17. Juli bezogen Berni und ich unser Appartement in Livigno, um dort ein dreiwöchiges Höhentrainingslager zu absolvieren. Schon bei unserer ersten kleinen Ausfahrt durch Livigno waren wir von dem Ort und den vielen Menschen, die sich in der Fußgängerzone tummelten, sehr überrascht. Wir waren nämlich mehr auf ein verschlafenes Bergdorf eingestellt. Als wir die zahlreichen Duty Free Shops, Parfümerien und Sportgeschäfte sahen, war uns aber schnell klar, dass das Shoppen hier nicht zu kurz kommen würde ;-). Und wie sah‘s mit dem Training aus? Dazu kann ich nur sagen, Berge, Berge und nochmal Berge. Passo di Bernina, Passo di Foscagno, Albula, Stilfser Joch, Julier Pass, um nur einige zu nennen. Unter 1300 Höhenmeter kamen wir bei einer normalen Trainingsausfahrt nie nach Hause, alles zwischen 2000 und 3000 war dann nach ein paar Tagen schon normal. In der ersten Woche hatten wir riesen Glück mit dem Wetter. 30 Grad, strahlend blauer Himmel und jede Menge Sonnenschein ließen uns kaum glauben, dass wir uns eigentlich im Hochgebirge befanden. Unsere sozialen Kontakte kamen in den drei Wochen auch nicht zu kurz. In der ersten und letzten Woche quartierte sich Tobias Jenny vom Team Mooserwirt Ridley Bikes St. Anton am Arlberg bei uns ein, und so hatten wir auch während der vielen Trainingsstunden eine nette Begleitung. Andi Traxl, eine gute Freundin von Berni, netter Besuch aus der Schweiz oder meine Eltern sorgten mit ihren Kurzbesuchen für Abwechslung.
In der 2. Woche mussten wir einen kurzen Ausflug in tiefere Höhenlagen machen. Wir starteten nämlich beim Kriterium in Bischofshofen. Unsere Vorbereitung am Vortag mit dem Passo di Foscagno, dem Stilfser Joch und dem Ofenpass war für das Rennen nicht gerade die beste, aber das Training in der Höhe hatte eindeutig Priorität. Beim Rennen starteten wir gemeinsam mit den U17. Es wurde vom Start weg ein sehr hohes Tempo gefahren und das Feld zerteilte sich schnell. Ich hatte keine allzu großen Schwierigkeiten in der ersten Gruppe zu bleiben, aber meine Spritzigkeit ließ doch etwas zu wünschen übrig. Amber Rais von unserem Team konnte sich im Laufe des Rennens absetzten und das Rennen für sich entscheiden. Ich selbst wurde im Sprint dann 4te, was in Anbetracht der Vorbereitung ein passables Ergebnis war. Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder hinauf nach Livigno. Mit den sommerlichen Temperaturen war es da dann zwar leider vorbei, aber wir konnten unser Training trotzdem noch mehr oder weniger planmäßig durchziehen. Am Freitag haben wir dann ein bisschen wehmütig unsere Zelte in Livigno auch schon wieder abgebrochen. Wir hatten eine super Zeit dort oben und ich bin jetzt richtig motiviert für die restliche Saison!
Mein nächstes Rennen wird am 22. August das Cuprennen in St. Johann sein, bevor es dann vom 24. bis zum 28. August zur Trophée d’Or nach Frankreich geht.
Tour de Feminin
17. Juli 2010 / 11:28Von Donnerstag bis Sonntag startete ich gemeinsam mit Berni Schober, Lisi Reiner, Tina Perchtold, Silke Schrattenegger und Chrissi Kollmann mit dem österr. Nationalteam bei der Tour de Feminin in Tschechien. Nachdem wir uns schnell an die tschechischen Wohnverhältnisse (6er-Zimmer und WC und Dusche am Gang) gewöhnt hatten, ging es am Donnerstag auch schon mit der ersten Etappe los. 170 Starterinnen, Temperaturen von über 30 Grad und das hügelige Profil machten die Rennen sehr anspruchsvoll. Am ersten Tag fühlte ich mich nicht so wirklich gut und ich kam über den letzten Anstieg 3 Kilometer vor dem Ziel nicht mit der ersten Gruppe mit und wurde 30. In den darauffolgenden Tagen fühlte ich mich zwar immer besser, nur leider kam es zum Schluss fast immer zu einem Sprint mit über 70 Fahrerinnen, was ja nicht gerade zu meinen Stärken zählt, und so schaffte ich auch keine wirklich gute Etappenplatzierung. Im Gegensatz zu mir kann sich unsere Nachwuchshoffnung Tina in solchen Situationen besser behaupten, sie wurde einmal 3. und einmal 7.! Bei der letzten Etappe war dann wieder der gleiche Anstieg kurz vor dem Ziel, wie am ersten Tag. Diesmal schaffte ich es aber mit der ersten Gruppe über den Anstieg und ins Ziel. Also doch noch ein positiver Abschluss der Rundfahrt J! Gesamt wurde ich 29.
Diese Woche bin ich jetzt einmal etwas lockerer angegangen, denn die nächste Herausforderung ist schon geplant. Berni und ich starten am Samstag zu einem 3-wöchigen Höhentrainingslager in Livigno.
Vizestaatsmeistertitel
29. Juni 2010 / 9:51Am Sonntag war es endlich soweit, die österr. Straßen-Staatsmeisterschaften standen auf dem Programm. Bis auf Christiane Soeder waren alle Favoritinnen in Großraming am Start und der schwere Kurs versprach ein sehr spannendes Rennen. Unsere Taktik war es jemanden von unserem Team in eine Spitzengruppe zu bringen. Da ich mit zu den Favoritinnen zählte und die restlichen Fahrerinnen mich sicher nicht aus den Augen lassen würden, sollten Berni, Tina, Barbara und Karin versuchen in eine Ausreißergruppe zu kommen. In der ersten von 3 Runden konnte sich Berni mit einer Fahrerin vom Team Elk Haus NÖ und einer Fahrerin vom Ricoh Ladies Team absetzen. Der Vorsprung wuchs auf knapp 4 Minuten an und es sah eigentlich recht vielversprechend aus. Irgendwann wurde im Hauptfeld dann aber doch Tempo gemacht und der Vorsprung wurde kontinuierlich kleiner, bis wir am Beginn der dritten Runde die Ausreißer wieder eingeholt haben. Als nächstes attackierte Tina und schaffte es ebenfalls sich gemeinsam mit Lisi Reiner von Elk Haus NÖ abzusetzen. Aber auch diese Ausreißergruppe wurde wieder eingeholt und so kam es, dass wir zu sechst in den letzten Kilometer bergauf ins Ziel fuhren. Andrea attackierte gleich auf den ersten paar Metern des Anstieges. Ich konnte ihr in diesem Moment nicht folgen und ein kleines Loch ging auf. Bei der 500 Meter Marke sah ich, dass mein Abstand zu Andrea wieder kleiner wurde und ich gab nochmal alles, um das Loch vielleicht doch noch zu schließen. Im Ziel fehlten mir dann aber 2 Sekunden auf die Goldmedaille. Andrea war an diesem Tag einfach stärker und hat verdient gewonnen. Ich bin mit meinem zweiten Platz mehr als zufrieden. Die Form stimmt und ich freue mich schon auf meinen nächsten Einsatz mit dem Nationalteam bei der 4-tägigen Tour de Feminine in Tschechien.
Giro del Trentino
25. Juni 2010 / 8:55Von Freitag bis Sonntag startete ich gemeinsam mit Berni, Lisi und Amber beim Giro del Trentino. Die erste Etappe führte von Trento hinauf auf den Mendelpass und auf der anderen Seite wieder hinunter nach Eppan. Emma Pooley vom Cervelo Test Team konnte sich auf dem Anstieg zum Mendelpass absetzen und einen beachtlichen Vorsprung von fast 3 Minuten ins Ziel bringen. Das Hauptfeld dezimierte sich bis zur Bergwertung auf rund 30 Fahrerinnen. Ich fühlte mich sehr gut und merkte, dass das viele Bergtraining der letzten Woche bereits seine Wirkung zeigte. Mir persönlich wäre zwar eine Bergankunft am Mendelpass am liebsten gewesen, aber das Ziel war nunmal erst in Eppan und so hatten wir nach der Bergwertung eine 20 Kilometer lange Abfahrt vor uns. In Eppan angekommen erwischte ich die Zieleinfahrt nicht gerade optimal und so wurde es ein 24. Platz. Auf der 2. Etappe fuhren wir von Riva del Garda nach Monzambano. Die Flachetappe endete wie erwartet im Sprint. Der kurze Anstieg auf dem letzten Kilometer kam mir sehr entgegen und ich wurde 16. Nach den beiden Etappen befand ich mich im Gesamtklassement auf dem 15. Rang und war richtig motiviert für die 3. Etappe. Diese Etappe war vorallem von zwei Dingen geprägt - Regen und für diese Gegend und diese Zeit unübliche Kälte. Schon nach wenigen Kilometern merkte ich, dass meine Beine heute nicht gerade die besten waren. Im Anstieg hinauf zur ersten Bergwertung konnte ich irgendwann dem hohen Tempo nicht mehr folgen und musste reißen lassen. Unsere Gruppe wollte danach einfach nicht mehr richtig rollen und so war bald klar, dass wir die erste Gruppe nicht mehr einholen würden. Ich wurde bei dieser Etappe 35. und beendete die Rundfahrt auf dem 27. Platz. Mit einem besseren Tag auf der letzten Etappe wäre da sicher mehr drinnen gewesen, aber zumindest mit den ersten 2 Etappen war ich sehr zufrieden.
Diesen Sonntag steht mit der Staatsmeisterschaft in Großraming einer meiner Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Der sehr selektive Kurs und das starke Starterfeld werden das Rennen sicher sehr spannend machen.
Fotos by Ambrogio Rizzi
Langenlois
7. Juni 2010 / 9:46Am Wochenende startete ich gemeinsam mit Berni, Tina, Amber und Karin bei den Langenloiser Radtagen. Am Freitag gings los mit einem 8 km „Bergrennen“, bei dem aber nur der letzte Kilometer wirklich bergauf ging. Chrissi Soeder war auch am Start und so versuchte ich so lange wie möglich an ihrem Hinterrad zu bleiben. Ca. 300 m vor dem Ziel musste ich dann aber reißen lassen und wurde kurz vor dem Ziel auch noch von Jacqueline Hahn und Martina Ritter überholt. So wurde es ein 4. Platz und mir wurde mal wieder klar, dass es doch deutlich an meiner Spritzigkeit fehlt.
Am Samstag stand dann ein 17 km langes Zeitfahren auf dem Programm, bei dem die Siegerin eigentlich schon vor dem Start feststand. Obwohl Einzelzeitfahren nicht gerade zu meiner Lieblingsdisziplin zählt, lief es bei diesem Rennen überraschend gut und es machte teilweise sogar richtig Spaß mein neues Kuota Kueen-K wiedermal zu testen. Ich wurde 4. mit 15 Sekunden Rückstand auf den 3. Platz. Besonders erfreulich war, dass Amber bei dem Zeitfahren hinter Chrissi den 2. Platz belegte und damit auch im Gesamtklassement auf den 2. Platz vorrückte. Einziger Kritikpunkt bei diesem Rennen waren die vielen Autos, die uns auf der Strecke entgegen kamen bzw. von denen wir überholt wurden und die teilweise für ziemlich gefährliche Situationen gesorgt haben.
Am Sonntag fuhren wir dann noch 3 Runden auf einem sehr anspruchsvollen Rundkurs. Unser Hauptziel war es den 2. Platz von Amber in der Gesamtwertung zu verteidigen. In der 2. Runde attackierte Chrissi auf dem ca. 2 Kilometer langen Anstieg hinauf zum Ziel und niemand konnte ihr folgen. Also konzentrierten wir uns ganz auf Jacqueline Hahn, die Amber in der Gesamtwertung noch gefährlich werden hätte können. Amber schaffte es allerdings bei Jacqueline zu bleiben und so war der 2. Platz gesichert. Ich selbst hatte bei dem Rennen vor allem gegen Ende hin ziemliche Probleme mit den für heuer ungewohnt hohen Temperaturen und bekam auf dem Flachstück vor dem Schlussanstieg einen Krampf im Oberschenkel. Bis zum Anstieg hatte ich den Krampf zwar wieder halbwegs unter Kontrolle, aber richtig antreten konnte ich leider nicht mehr. Ich wurde an diesem Tag 5. und belegte in der Gesamtwertung den 4. Platz.
Obwohl es aus renntechnischer Sicht für mich nicht ganz so ein erfolgreiches Wochenende gewesen ist, war es eine super Veranstaltung, mit traumhaftem Wetter und guter Stimmung im Team.
Nächstes Wochenende ist jetzt einmal Rennpause, die ich für viele Grundlagenkilometer bei uns in den Bergen nutzen werde, bevor es dann nächste Woche von Freitag bis Sonntag nach Italien zum Giro del Trentino geht.
ÖM Kriterium & Rundstreckenrennen in Ried
1. Juni 2010 / 9:56Am Samstag standen die österr. Kriterium Meisterschaften in Marchtrenk am Programm, was für uns 40 Runden und 10 Sprints um die entscheidenden Punkte bedeutete. Unser Team war an diesem Wochenende leider ein bisschen geschrumpft und so standen nur Michi Matzbacher, Tina Perchtold und ich am Start. Von Beginn an war klar, dass wir kein leichtes Rennen gegen die zahlenmäßig deutlich überlegenen Mädels vom Richo Ladies Team haben werden. Tina, als Sprinterin, konzentrierte sich ganz auf die Wertungen und so hieß es für mich Attacken mitzugehen bzw. selbst mein Glück zu versuchen wegzukommen. Dieses Glück fehlte bei diesem Rennen aber leider ein bisschen und so blieb mir nichts anderes übrig, als auch zu versuchen bei den einzelnen Wertungen ein paar Punkte zu sammeln. Tina fuhr ein super Rennen und sicherte sich hinter Jaqueline Hahn den Titel als Vizemeisterin. Ich selbst wurde 4., was in Anbetracht meiner Sprinterqualitäten ein passables Ergebnis ist.
Am Sonntag ging es dann gleich weiter mit einem Rundstreckenrennen in Ried, bei dem auch Sarah Düster vom Cervelo Testteam am Start war. Wir, Kuota Speed Kueens, bekamen Verstärkung von Amber Rais und so gingen wir sehr optimistisch ins Rennen. Sarah attackierte in der 2. von 28 Runden und Amber und Tina waren sofort an ihrem Hinterrad. Die drei konnten sich absetzen und hatten keine Schwierigkeiten den Vorsprung immer weiter auszubauen. Nachdem im Hauptfeld der Versuch der Richo Mädels, das Loch zuzufahren, scheiterte, ging es bald in einem gemütlichen Tempo weiter. Auf dem 1,8 km langen Rundkurs wurden wir von der Spitzengruppe dann auch bald überrundet. Ein plötzlich einsetzendes Gewitter, bei dem es sogar leicht hagelte, führte dazu, dass unser Rennen um 5 Runden verkürzt wurde. Im Zielsprint musste sich Tina in einem Photofinish knapp gegen Sarah geschlagen geben. Amber wurde 3. und ich selbst 6. Ich denke, wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein!
Kommendes Wochenende geht’s für uns weiter mit den 3 Radsporttagen in Langenlois.
Cuprennen - Palten/Liesingtal Jugendtour
25. Mai 2010 / 17:36Im Rahmen der Palten/Liesingtal Jugendtour startete ich am Samstag bei dem 53 km langen Cuprennen. Das Rennen wurde von einem schweren Sturz von Karin Ruso überschattet, die ein Hinweisschild auf einer Verkehrsinsel übersehen hat und frontal in das Schild gefahren ist. Gute Besserung an dieser Stelle!!!
Das Rennen selbst lief für unser Team nicht ganz nach Plan. Nachdem ich von unserem Teamchef den Auftrag bekommen habe nicht vom Hinterrad von Jacqueline Hahn zu weichen, „entwischten“ uns zwei Fahrerinnen und die Plätze eins und zwei waren dadurch bereits vergeben. Den Sprint zum Schluss fuhr ich für meine Teamkollegin Tina Perchtold, die diesen aber knapp gegen Jacqueline verloren hat. So wurde es für mich ein fünfter Platz.
Weiter geht’s am kommenden Wochenende mit der österr. Kriterium-Meisterschaft und einem Rundstreckenrennen in Ried.
14. Platz beim Chongming Island Weltcup-Rennen
12. Mai 2010 / 19:33Strömender Regen erwartete uns am Sonntag zum 140 km langen Weltcuprennen auf der Chongming Island. Die vorangegangen Rennen bei der Rundfahrt endeten alle im Sprint und so war die Wahrscheinlichkeit, dass es beim Weltcup ebenfalls so sein wird, doch sehr hoch. Ein Ausreißversuch von Sarah Düster und Judith Arndt wurde wenige Kilometer vor dem Ziel gestellt und so kams wies kommen musste zum Massensprint… einziger Unterschied, diesmal schaffte ich es auf den letzten paar Kilometern im Feld weit nach vorne zu kommen und auch dort zu bleiben. So wurde es ein 14. Platz, mein bisher bestes Ergebnis bei einem Weltcuprennen!
Da unser Rückflug erst am Montag kurz vor Mitternacht ging, fuhren wir am Sonntag nach dem Rennen nach Shanghai, übernachtetet dort und konnten so den ganzen Montag zum Sightseeing nutzen. Alle Eindrücke und Erlebnisse dieser Tour hier zu beschreiben würde den Rahmen mehr als sprengen, aber so viel sei gesagt, Shanghai war in jeder Hinsicht eine Reise wert ☺
Tour of Chongming Island (China)
12. Mai 2010 / 19:19Berni, Lisi, Barbara, Pelin, Silke und ich starteten am Montag zusammen mit unseren Betreuern Klaus, Flippi und Laszlo unser China-Abenteuer. Nach der langen Reise hatten wir nicht viel Zeit uns auszuruhen und uns an die Zeitumstellung zu gewöhnen, denn bereits am Mittwoch ging’s mit der ersten von drei Etappen los. Die Rennen fanden auf der Chongming Island, einer kleinen Insel ca. 1h30 min von Shanghai entfernt, statt. Die Insel ist komplett flach und so war es auch kein Wunder, dass alle drei Etappen im Sprint entschieden wurden. Ina Yoko Teutenberg (Columbia) und Kirsten Wild (Cervelo) machten sich den Sieg unter sich aus. Ich betrachtete die Rennen hauptsächlich als Training und als Vorbereitung für das Weltcuprennen. Gewonnen hat die Rundfahrt Ina Yoko Teutenberg, vor Kirsten Wild und Rochelle Gilmore. Ich belegte den 48. Platz.
Ein paar Eindrücke von der perfekt organisierten Rundfahrt und dem ganzen Drum-Herum seht ihr unten…
Gracia - Orlova
12. Mai 2010 / 19:17Von 29. April bis 2. Mai startete ich gemeinsam mit Berni Schober, Lisi Reiner, Tina Perchtold, Chrissi Kollmann und Sarah Rijkes mit dem österr. Nationalteam bei der 4-tägigen Rundfahrt „Gracia – Orlova“ in Tschechien.
Auf der ersten Etappe blieb das Feld mehr oder weniger geschlossen und die Entscheidung um den Sieg fiel auf dem letzten Kilometer bergauf nach Stamberg. Ich war zu diesem Zeitpunkt leider ein bisschen zu weit hinten im Feld und konnte auf den letzten paar Metern nicht mehr allzu viele Plätze gut machen und so wurde es ein 34. Platz.
Deutlich besser lief es dann bei der bergigen 2. Etappe. Am ersten langen Berg wurde das Feld ziemlich zerteilt und es konnte sich eine 7-köpfige Spitzengruppe absetzten, die bis ins Ziel nicht mehr eingeholt wurde. Ich kam mit der 2. Gruppe über die Bergwertung. Im darauffolgenden Rennverlauf schlossen immer mehr Fahrerinnen von hinten wieder zu uns auf und so fuhr eine Gruppe von ca. 30 Fahrerinnen in den einen Kilometer langen und sehr steilen Schlussanstieg. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt sehr gut und ich konnte mich hinauf zum Ziel nochmal so richtig verausgaben. Ich belegte bei dieser Etappe den 10. Platz und war damit sehr zufrieden!
Am darauffolgenden Tag startete ich in der Früh dann noch beim Einzelzeitfahren und musste mal wieder feststellen, dass meine Zeitfahrqualitäten wohl noch sehr ausbaufähig sind… nach dem Zeitfahren war die Rundfahrt für mich aber zu Ende, da es am Montag dann gleich weiter nach Shanghai gegangen ist und ich die lange Reise halbwegs ausgeruht in Angriff nehmen wollte.
Kirschblütenrennen
22. April 2010 / 14:06Am Sonntag starteten wir auch in Österreich in die neue Saison. Das traditionelle Kirschblütenrennen in Wels wurde zum ersten Mal auch für uns Frauen als Cuprennen ausgetragen. Wir starteten gemeinsam mit den U 17 und fuhren 2 Runden auf dem traditionellen Rundkurs. Auf der Scharte löste sich eine 15-köpfige Spitzengruppe der U 17 Fahrer, die ich leider ein bisschen verpasste. Ich befand mich dann mit Tina Perchtold in der Verfolgergruppe, und gemeinsam mit den U 17 Fahrern versuchten wir die erste Gruppe wieder einzuholen. Irgendwann war dann aber klar, dass der Vorsprung zu groß war und so fuhren wir ein zügiges Tempo weiter, um die Gruppe hinter uns nicht zu nahe an uns heranzulassen. Tina gewann dann den Zielsprint und ich wurde 2. Das erste Cuprennen endete für unser Team also sehr erfolgreich ☺!
Hier sind noch ein paar wirklich super Fotos von unserem 4er-Mannschaftszeitfahren auf dem Pannoniaring, bei dem wir vorletztes Wochenende gestartet sind.
photos by Erwin Haiden
Weltcup Ronde van Vlaanderen
02. April 2010 / 20:34Die Ronde van Vlaanderen ist wohl eins der Highlights im internationalen Frauenrennkalender. Die zahlreichen Kopfsteinpflasterpassagen und die 9 berühmt berüchtigten Anstiege, allem voran die Muur – Kappelmuur in Geraardsbergen und der Bosberg machen dieses Rennen zu etwas ganz Besonderem. Leider lief es heuer nicht ganz so optimal für mich. Durch eine Erkältung ein bisschen angeschlagen, waren meine Beine nach knapp über der Hälfte des Rennens leer und ich verlor in einem Anstieg und der darauffolgenden Kopfsteinpflasterpassage den Anschluss an das Hauptfeld. Einmal abgerissen befand ich mich in einer kleinen Gruppe und es war bald klar, dass das Rennen für uns gelaufen war. Trotzdem fuhren wir weiter und bekamen so doch noch was von der einmaligen Atmosphäre hinauf auf die Kappelmuur und den Bosberg mit. Obwohl ich mit meiner Leistung alles andere als zufrieden war, haben mich die vielen radsportbegeisterten Fans auf den letzten beiden Anstiegen extrem motiviert und ich freue mich jetzt schon wieder auf die Ronde van Vlaanderen 2011. Nach den beiden Weltcups geht es nächstes Wochenende weiter nach Ungarn auf den Pannoniaring zur Route 666. Das 4er-Mannschaftszeitfahren wird sicher eine ganz neue Herausforderung für uns Kuota Speed Kueens.
photos by Freddy Vlassenroot
Weltcup Trofeo Alfredo Binda
02. April 2010 / 14:32Am Sonntag war es endlich soweit, das erste Rennen der heurigen Saison stand am Programm. Bei sommerlichen Temperaturen nahmen 150 Starterinnen das Rennen rund um Cittiglio am Lago die Varese in Angriff. Als kleine Änderung zum letzten Jahr baute der Veranstalter nach ca. 20 km zwei kleine Runden in Luino mit einem ziemlich anspruchsvollen Anstieg ein. Es war zu erwarten, dass es bereits auf diesen zwei kleinen Runden ziemlich zur Sache gehen würde und dass das Feld sich auf den schmalen und kurvigen Straßen weit auseinander ziehen würde. Ich schaffte es mich recht weit vorne im Feld aufzuhalten und kam so ohne größere Schwierigkeiten über die zwei Anstiege. Es blieb eine Gruppe von ca. 70 Fahrerinnen übrig, aus der sich am längeren Berg hinauf zur Bergwertung eine 20-köpfige Spitzengruppe löste. Ich fühlte mich eigentlich ganz gut, allerdings reichte meine Form noch nicht aus, um wirklich mit den Favoritinnen mithalten zu können, und so kam ich mit der 2. Gruppe über die Bergwertung. Im weiteren Rennverlauf schlossen immer mehr Fahrerinnen von hinten zu uns auf. Da so gut wie alle Favoritinnen in der ersten Gruppe waren, hatten wir kaum noch Chancen diese wieder einzuholen und ich belegte im Zielsprint unserer Gruppe den 47. Platz. Ich bin mit meinem heurigen Rennauftakt eigentlich recht zufrieden. Ich habe die letzten paar Wochen sehr gut trainiert und was jetzt noch fehlt sind ein paar harte Rennkilometer. Die nächste Möglichkeit, diese zu sammeln, habe ich am Wochenende bei der Ronde van Vlaanderen. Der legendäre Klassiker stellt mit seinen vielen Kopfsteinpflasterpassagen und den vielen kurzen aber giftigen Anstiegen wie z.B. der Muur-Kappelmuur oder dem Bosberg eine besondere Herausforderung dar.
Pressekonferenz der Kuota Speed Kueens
26. März 2010 / 09:47Vergangenen Donnerstag fand die 1. Pressekonferenz der Kuota Speed Kueens im Kuota Austria Center in Graz statt.
Das Medieninteresse war riesengroß und neben den neuen Fahrerinnen wurden auch unser Material und die neuen Dressen präsentiert. Vor allem die komplett neu designten Trikots werden wohl auch in Zukunft noch viele Blicke auf uns ziehen ☺. Unser ‚Arbeitsgerät‘ ist auch, wie schon die letzten Jahre, das Kuota Kebel ausgestattet mit Sram, das sich in den letzten Jahren schon mehr als bewährt hat.
Ich freue mich riesig über das sehr professionelle Umfeld, das uns mit dem Einstieg von Kuota als Hauptsponsor geboten wird, und bin top motiviert für die ersten Rennen, die ja jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Ein paar Eindrücke von der Pressekonferenz seht ihr unten…viel Spaß ☺
photos by Erwin Haiden
Saint Tropez
25. März 2010 / 18:32Nachdem der Winter sich in den letzten 2 Wochen doch etwas hartnäckiger gehalten hatte als gedacht, nutzte ich die Möglichkeit gemeinsam mit Andi Traxl und Markus Hechenblaikner für 9 Tage nach Saint Tropez zu fahren.
Wir durften uns dort im Ferienhaus von Paul Kumpen, dem Chef von Ridley Bikes, einquartieren und staunten nicht schlecht, als sich das Ferienhaus als kleine Villa in einem für diese Zeit perfekten Trainingsgebiet entpuppte. Jede Menge Anstiege so um die 500 Höhenmeter, schmale, unbefahrene Straßen im Hinterland, 15 – 20 Grad und Sonne, Sonne, Sonne ließen eigentlich keine Wünsche offen. Die 4 – 5-stündigen Trainingsausfahrten vergingen wie im Flug und ich holte mir in den Bergen den nötigen Feinschliff für die bald beginnenden Rennen. Die Zeit, die wir nicht auf dem Rad saßen, verbrachten wir mit Einkaufen im riiiiiesigen Geant Casino, Kochen (Crevetten, Lasagne, griechischer Salat, Kaiserschmarrn…), viel, viel Essen und mehr oder weniger regelmäßigen Stabiübungen ;-)….
Um ein super Trainingslager perfekt abzuschließen und uns das letzte Bisschen benötigter Motivation für die kommenden Rennen zu holen, machten wir auf dem Rückweg einen kleinen Abstecher nach San Remo. An der Cipressa schauten wir den Profis zu, die sich auf dem vorletzten Anstieg von Mailand - San Remo nichts schenkten und uns selbst richtig in Rennstimmung versetzten.
Jetzt werde ich ein paar Tage etwas ruhiger angehen, bevor am Donnerstag die Pressekonferenz der Kuota Speed Kueens in Graz am Programm steht und es dann am Wochenende endlich zum ersten Rennen nach Italien geht.
Trainingslager Mallorca
09. März 2010 / 14:15Von 7. bis 28. Feber verbrachte ich drei super feine Wochen auf Mallorca. Obwohl das Wetter zwar nicht immer ganz so frühlingshaft war wie erhofft, konnte ich gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen Berni, Lisi, Pelin und Barbara mein Training perfekt durchziehen. Es standen viele Grundlagenkilometer und erste intensivere Einheiten in den Bergen am Programm.
An den Trainingslageralltag hab ich mich wie immer schnell gewöhnt und mit unterhaltsamer Begleitung vergehen 5/6 Stunden wie im Flug.
Jetzt bin ich wieder daheim und hab auch schon die ersten Trainingseinheiten im Inntal absolvieren können ☺.Ich merke wie’s mit meiner Form immer mehr nach oben geht und freue mich jetzt schon sehr auf die ersten Rennen.
Mein erster Einsatz mit den Kuota Speed Kueens wird am 28. März in Italien beim Weltcuprennen Trofeo Alfredo Binda sein. Alle weiteren Termine werde ich demnächst im Kalender online stellen.
1. Teamtreffen der Kuota Speed Kueens
04. Februar 2010 / 12:26Vergangenes Wochenende war es soweit, das 1. Treffen der Kuota Speed Kueens stand am Programm. Wir verbrachten 3 Tage in einem urigen Bauernhof in Bad Mitterndorf in der Obersteiermark. Im Vordergrund stand dabei das Kennenlernen unserer neuen Teammitglieder. Neben den Langlauftrainingseinheiten hatten wir beim gemeinsamen Kochen für 16 Personen bereits die erste Möglichkeit ein gutes Teamwork unter Beweis zu stellen.
Für mich geht das Wintertraining jetzt aber langsam dem Ende zu, denn am Sonntag geht’s gemeinsam mit Berni Schober, Lisi Reiner und Barbara Tesar für 3 Wochen nach Mallorca. Ich freue mich schon sehr endlich meine Langlauf- und Tourenski gegen mein Radl eintauschen zu können!
1. Trainingslager - Mallorca
13. Dezember 2009 / 14:50Nachdem ich Mitte Oktober mein Sportwissenschaften Studium abgeschlossen habe und zwei super Wochen in Amerika verbracht habe, startete ich Anfang November mit dem Training für die nächste Saison. Der Wettergott hatte heuer ein bisschen Nachsicht mit uns in Tirol und so konnte ich den ganzen November über mehr oder weniger regelmäßig draußen auf der Straße fahren. Trotzdem nützte ich Anfang Dezember die super Gelegenheit gemeinsam mit Andi Traxl für 10 Tage nach Mallorca zu fliegen. Wir hatten riesen Glück mit dem Wetter, denn bis auf einen halben Regentag herrschten perfekte Bedingungen. Bei knapp 20 Grad und strahlendem Sonnenschein konnten wir so viele Grundlagenkilometer sammeln. Wieder zurück in Tirol freue ich mich jetzt auf das richtige Wintertraining mit Langlaufen und Skitouren, bevor es dann im Jänner wieder eine Woche nach Mallorca geht.
Saisonabschluss
05. Oktober 2009 / 16:20Besser hätte ich mir meinen Saisonabschluss nicht vorstellen können. Nachdem ich gesundheitlich ein bisschen angeschlagen war, hab ich lange überlegt, ob ich den weiten Weg nach Wien überhaupt auf mich nehmen soll, um beim letzten Rennen in diesem Jahr an den Start zu gehen. Aber erstens ist ein Saisonabschluss ohne den traditionellen Heurigen Grand Prix kein richtiger Saisonabschluss und zweitens ist dieses Rennen die letzte Möglichkeit nochmal alle Teamkolleginnen und Betreuer vor der langen Winterpause zu treffen und etwas gemeinsam zu unternehmen. Also war meine Entscheidung irgendwann getroffen und ich machte mich am Samstag in der Früh auf den Weg nach Kleinengersdorf. Um 15 Uhr fiel also der Startschuss und wir nahmen die letzten Rennkilometer für dieses Jahr in Angriff. Wir fuhren 25 Runden auf dem gutbekannten 1,6 km Kurs rund um Kleinengersdorf. Die Zuschauer am Streckenrand machten es sich bereits bei den dortigen Heurigen gemütlich und feuerten uns nach jedem getrunkenen Sturm und jeder gefahrenen Runde lautstarker an. Nachdem sich auch Nathalie, unsere luxemburgische Sprinterin, einen Start bei diesem Rennen nicht nehmen ließ, war unsere Teamtaktik relativ klar. Nach einigen erfolglosen Ausreißversuchen der anderen Fahrerinnen deutete alles auf einen Massensprint hin. Wenige Runden vor Schluss versuchte Manuela Grünzweil aber nochmals ihr Glück und attackierte auf der langen Zielgeraden. Silke Schrattenecker und ich waren bei dieser Attacke mit dabei und als dann auch wirklich ein kleines Loch zum Feld aufging, waren wir uns einig und setzten alles daran, dieses auch zu vergrößern. Es gelang uns, uns vom Feld abzusetzen und wir bauten unseren Vorsprung sogar soweit aus, dass wir am Beginn der letzten Runde das Feld überrundeten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir bereits in den Kopf gesetzt, dass ich dieses Rennen unbedingt gewinnen wollte, und so gab ich beim Zielsprint alles, um dieses auch in die Tat umzusetzen, was mir dann schlussendlich auch gelungen ist. Nach der Siegerehrung trafen wir uns alle noch bei einem Heurigen, bevor es dann in der Wiener Innenstadt mit der Saisonabschlussfeier weiterging.
Am nächsten Tag starteten dann einige von uns unser herbstliches Alternativprogramm mit der Besteigung des Schneebergs. Der Aufstieg war zwar steil aber noch recht harmlos. Der Weg hinunter war dann schon ein bisschen anspruchsvoller und ich war überrascht, dass ein Berg im östlichen Flachland doch ein bisschen was an Trittsicherheit erfordert. Ziemlich fertig von der ungewohnten Belastung und mit der Gewissheit, dass wir auch die nächsten paar Tage was davon spüren werden, sind wir dann aber alle heil wieder unten angekommen. Die Reise nach Wien hat sich also auf jeden Fall gelohnt und es war ein super Saisonabschluss.
WM Mendrisio
28. September 2009 / 10:43Bei einer WM dabei zu sein ist immer etwas Besonderes. Die Stimmung und Atmosphäre ist einfach ein Wahnsinn! Die vielen Zuschauer am Streckenrand, unter denen auch einige österreichische Fans waren, sorgen dafür, dass man als Fahrerin bis in die Haarspitzen motiviert ist bei diesem Rennen alles zu geben. Dementsprechend war auch das Tempo vom Start weg sehr hoch und die selektive Strecke mit den 2 Anstiegen, die kaum Möglichkeit bot sich wieder ein bisschen zu erholen, führte dazu, dass unser Feld mit knapp 130 Starterinnen schon in den ersten paar Runden ziemlich verkleinert wurde.
In der 6. von 9 Runden hatte dann auch ich Probleme mit dem hohen Tempo und den zahlreichen Attacken. Ich verlor den Anschluss an die erste Gruppe, die sich im Verlauf der Runde in zwei Gruppen teilte. Ich war in einer Gruppe mit 7 weiteren Fahrerinnen und wir arbeiteten gut zusammen um zu versuchen, den Abstand zur ersten Gruppe nicht zu groß werden zu lassen.
Wir konnten das Rennen beenden und wurden als letzte Gruppe in der Ergebnisliste gewertet. Ich wurde 56. Der Weltmeistertitel ging mit Tatjana Guderzo an Italien, Zweite wurde Marianne Vos aus den Niederlanden und 3. Naomie Cantele, ebenfalls eine Italienerin. Christiane Soeder beendete das Rennen als 39.
Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung recht zufrieden. Ich konnte das Rennen zumindest ausfahren, was mehr als der Hälfte der Starterinnen nicht gelungen ist.
Am Sonntag schaute ich mir dann noch live das Rennen der Profis an, die unglaubliche 19 Runden auf dem schweren Kurs zu bewältigen hatten.
Am Samstag geht mit dem Heurigen Grand Prix in der Nähe von Wien meine Radsaison 2009 auch schon wieder zu Ende.
Teilnahme bei der Straßen-WM in Mendrisio
15. September 2009 / 21:23Es ist geschafft!!!
Neben Christiane Soeder wurde ich auch heuer wieder vom ÖRV für das WM-Straßenrennen in Mendrisio (Schweiz) nominiert.
Unser Rennen findet am Vormittag des 26. Septembers statt. Wir werden 9 Runden, 125 km und knapp über 2200 Höhenmeter auf dem sehr selektiven Kurs rund um Mendrisio zu bewältigen haben.
Ich bin top-motiviert und freue mich sehr auf das Rennen!!!
Tour de l´Ardèche
14. September 2009 / 19:195 Tage, 6 Etappen, über 130 Starterinnen, ein sehr abwechslungsreiches Profil und immer super Wetter mit um die 30 Grad, das war die Tour de l´Ardèche in Frankreich.
Wir starteten zu sechst mit dem österreichischen Nationalteam, wobei unsere Mannschaft im Laufe der Rundfahrt durch Stürze und Krankheit leider ein bisschen dezimiert wurde.
Nach einer fast flachen Etappe am Dienstag gings am Mittwoch mit einem 9 km Einzelzeitfahren und einer 100 km „Halb“-Etappe am Nachmittag weiter. Beim EZ lief es für meine Zeitfahrqualitäten noch ganz gut und ich war motiviert für die erste schwere Etappe mit 2 Bergwertungen der 2. und einer der 1. Kategorie. Leider machte mir die heuer eher ungewohnte Hitze ein bisschen zu schaffen und ich musste bei der 2. Bergwertung die erste Gruppe fahren lassen. Die abgerissenen Fahrerinnen sammelten sich in einer 2. größeren Gruppe, die aber nicht mehr wirklich rollte und so beendeten wir die Etappe mit einem deutlichen Rückstand auf die Siegerin.
Die 4. Etappe war dann die richtige Bergetappe. Schon vom Start weg ging es leicht bergauf, bis dann nach 30 km die erste Bergwertung der 1. Kategorie kam. Cervélo und das amerikanische Nationalteam hielten das Tempo hoch und das Feld bröckelte immer mehr auseinander, bis sich vorne einige Fahrerinnen absetzen konnten, die den Sieg dann unter sich ausmachten. Ähnlich wie schon bei der 3. Etappe rollten die hinteren Fahrerinnen zu einer größeren Gruppe zusammen und es war vorauszusehen, dass wir wieder einiges an Zeit einbüßen würden, also entschloss ich mich mit meiner Teamkollegin Berni Schober am nächsten Berg wegzufahren. Eine Ukrainerin und eine Holländerin folgten uns und wir beendeten die Etappe zu viert. Es lief bei mir zwar wieder nicht ganz nach Plan, aber ich merkte, dass es mir doch deutlich besser ging als am Vortag.
Auf der vorletzten Etappe machte der starke Wind das Rennen zusätzlich schwer. Ich hatte diesmal am Berg aber keine Probleme mehr mit den ersten Fahrerinnen mitzufahren und der leicht bergauf führende Zielsprint kam mir entgegen. Ich beendete das Rennen als 13. und konnte damit meine gute Form endlich unter Beweis stellen.
Die letzte Etappe schaute vom Profil her recht harmlos aus. Die 14 km-Runde führte aber über einen steilen 1,5 km langen Berg und sehr schmale Straßen. Wir fuhren die Runde 6 Mal. Ich beendete die Etappe als gute 23., gesamt wurde ich 30.
Jetzt werde ich die nächsten paar Tage ein bisschen lockerer angehen, bevor am Samstag im Burgenland die österreichischen Zeitfahrstaatsmeisterschaften auf dem Programm stehen.
Cup Rennen in St. Johann
31. August 2009 / 09:55Zum Abschluss der Masters Radsportwoche in St. Johann fand am Sonntag ein Cup-Rennen für uns statt. Wir fuhren 2 Runden auf dem traditionellen Kurs rund um St. Johann.
Während das Feld in der ersten Runde so gut wie geschlossen über die „Huberhöhe“ kam, bildete sich in der zweiten Runde eine 6-köpfige Spitzengruppe. Neben 2 Engländerinnen, einer Tschechin und einer Amerikanerin waren Jacqueline Hahn und ich die österreichischen Vertreterinnen in der Gruppe. Wir arbeiteten alle gut zusammen und konnten unseren Vorsprung auf die Verfolgerinnen locker ausbauen.
Der Zielsprint lief dann für mich nicht ganz optimal und ich musste mich mit dem 4. Platz zufriedengeben. Gewonnen hat Leslie Jennings aus Amerika, vor Martina Ruzickova (Tschechien) und Jacqueline Hahn.
Das kommende Wochenende ist zur Abwechslung mal wieder rennfrei. Am Montag geht’s dann aber gleich weiter nach Frankreich, in die Nähe von Grenoble, zur Tour d’Ardeche, einer 5-tägigen Rundfahrt.
Fotoshooting mit Mario Webhofer
26. August 2009 / 11:44Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit mit einem richtigen Profi ein paar Fotos auf dem Rad zu machen. Danke Mario!!!
Was dabei raus gekommen ist seht ihr hier:
Mehr Infos über den Fotografen gibt’s unter www.mariowebhofer.at
Albstadt
25. August 2009 / 13:54Von 21. bis 23. August startete ich mit dem österr. Nationalteam beim Frauenetappenrennen in Albstadt.
Los ging‘s am Freitagabend mit dem Prolog, einem Zeitfahren über 4 km. Dabei zählte jede Sekunde und dementsprechend knapp waren auch die Abstände im Ziel. Ich belegte den 23. Platz, 16 Sekunden hinter der Siegerin Sara Mustonen aus Schweden.
Am Samstag stand eine bergige Etappe am Programm. Wir fuhren achtmal eine 10-km-Runde mit einem 2 km langen Anstieg. Die Equipe Nürnberger Versicherung fuhr zu Beginn ein sehr offensives Rennen; bis sich bereits in der 2. Runde Charlotte Becker vom Feld absetzen konnte.
Ich selbst fühlte mich am Berg sehr gut und war bei der Bergwertung immer bei den ersten Fahrerinnen dabei. Auf dem darauffolgenden Flachstück und der Abfahrt rollte das Feld aber immer wieder zusammen. In der letzten Runde ging es im Anstieg richtig zur Sache und ich konnte mich mit 10 weiteren Fahrerinnen vom Feld absetzen. Es sah so aus, als könnten wir unseren Vorsprung bis ins Ziel halten, aber ich hatte mich zu früh gefreut… ca. 400 m vor dem Ziel kam die Verfolgergruppe von hinten angerast und es kam zu einem größeren Sprint. Ich schaffte es irgendwie, mich noch halbwegs vorne zu halten und belegte den 13. Platz.
Die letzte Etappe glich einem sehr langen Kriterium. 40 Runden auf einem 2 km langen kurvigen Kurs durch die Stadt. Das Tempo war von Beginn an sehr hoch. Wir fuhren immerhin einen Schnitt von knapp über 40 km/h. Das Feld blieb mehr oder weniger geschlossen und ich belegte im Zielsprint den 27. Platz. Gesamt wurde ich 15.
Mit meiner Form bin ich zurzeit sehr zufrieden und das viele Training in den Bergen scheint seine Wirkung zu zeigen.
Am kommenden Wochenende geht’s in St. Johann weiter mit dem nächsten Cuprennen.
Kurzes Resümee der bisherigen Saison
23. Juli 2009 / 16:12Die Zeit vergeht so schnell und mittlerweile ist ein Großteil der Saison 2009 auch schon wieder vorbei.
Nach meinem Trainingslager in Mallorca im Feber ging es Mitte März gleich mit den ersten Rennen in Italien los. Es folgten die zwei Weltcup-Klassiker Tour de Flandres und La Fleche Wallonne in Belgien. Mit meinem Formaufbau zu dieser Zeit war ich eigentlich sehr zufrieden und ich konnte bei diesen Rennen meine Ergebnisse zum Vorjahr deutlich verbessern.
Anfang Mai startete ich bei der tschechischen Rundfahrt, Gracia, die zwar nicht ganz so gut lief wie erhofft, bei der ich aber trotzdem wertvolle Rennkilometer sammeln konnte.
Ende Mai traten wir mit Elk-Uniqa, wie auch schon letztes Jahr, unsere Reise nach Kanada an. Fast drei Wochen lang hatten wir dort volles Programm mit einem Weltcuprennen und einer Rundfahrt, beides in Montreal, und einer weiteren Rundfahrt auf der Prince Eduard Island. Die Rennen dort kommen mir zwar nicht wirklich entgegen, da sie fast immer flach sind und meistens in einem Massensprint enden, aber trotzdem hatte ich, was meine Form betrifft, ein sehr gutes Gefühl.
Zwei Tage nach dem Kanadaaufenthalt ging es dann auch schon wieder weiter nach Italien zum Giro del Trentino, einem meiner Lieblingsrennen. Trotz meiner Motivation für die 2 Etappen merkte ich einfach die lange Rückreise von Montreal, den Jetlag und die kurze Zeit zur Regeneration. Ich konnte auf der zweiten, sehr bergigen Etappe mit der ersten Gruppe nicht mithalten und wurde 26., gesamt 27.
Am darauffolgenden Wochenende ging es dann ins Burgenland zur österr. Staatsmeisterschaft auf der Straße. Christiane Soeder war bei diesem Rennen eine Klasse für sich und so blieb nur mehr die Entscheidung um Platz 2 und 3. Ich gewann den Zielsprint und wurde so, wie auch schon letztes Jahr, Vizestaatsmeisterin☺.
Im Juli ging es mit zwei Rundfahrten weiter. Bei der 4-tägigen Krasna Lipa in Tschechien belegte ich nach einem 5. Etappenplatz bei der 2. Etappe den 16. Gesamtrang.
Sehr anspruchsvoll war die Thrüringen Rundfahrt in Deutschland, war doch alles, was im Frauenradsport Rang und Namen hatte, am Start. Um mit den Besten mithalten zu können reichte meine Form nicht ganz aus, so kam ich meistens mit der 2. Gruppe ins Ziel und wurde gesamt 39. Nach der Thüringen Rundfahrt genoss ich ein paar lockere Tage mit wenig Training und viel Sonne und Schwimmen, bevor ich durch die Absage eines Cuprennens die Möglichkeit hatte, bei meinem „Heimrennen“ zu starten, dem 2. Tirol West Radmarathon mit Start und Ziel in Landeck. Ich meldete mich für die kurze Strecke, die von Landeck auf die Bielerhöhe, hinunter nach Bludenz und über den Arlberg wieder zurück nach Landeck führte. Es war eine super Veranstaltung, und in der eigenen Heimatstadt ein Rennen gewinnen zu können macht natürlich umso mehr Spaß ☺!
Das kommende Wochenende ist wiedermal rennfrei und ich werde es nützen, um einige Trainingskilometer für die nächsten Rennen zu sammeln.